Bei der effektiven Außendarstellung der eigenen Praxis und beim Online-Praxismarketing haben niedergelassene Ärzte jedoch noch Nachholbedarf.
Zwar nutzen mehr als 80 Prozent der Ärzte das Internet beruflich, behandeln ihre eigene Praxis im Netz aber eher stiefmütterlich. Dies sieht man auch an der Anzahl der Praxis-Websites: Erst knapp jede sechste hausärztliche oder internistische Praxis verfügt über eine eigene Website.
Dabei ist der Bedarf groß. Derzeit sind mehr als 60 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen regelmäßig online. Dies bedeutet, dass mehr als jeder Zweite regelmäßig das Internet nutzt. Und damit auch mehr als die Hälfte der Patienten! Und der Bedarf der Patienten an mehr Informationen im Internet ist vorhanden.
Schon mit relativ geringem Kostenaufwand – im Vergleich zu anderen Marketingmaßnahmen - kann ein entsprechendes Internetangebot mit intelligentem Praxismarketing realisiert und wachsende Patientenwünsche erfüllt werden. Fundierte Online-Informationen über die Praxis und Behandlungsmethoden, E-Mail-Kontaktmöglichkeit, Online-Terminvergabe oder Recalls sind einige der zukunftsträchtigen Maßnahmen, die ein Arzt für seine Praxis treffen kann.
Ein interaktiver Austausch mit Patienten über das Internet stärkt die Zufriedenheit der Patienten und damit die Bindung zur Praxis.
Hans-Dieter Döring
Medikomnet