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Zahnärzte - Erfolgsfaktor Spezialisierung

Das Institut der Deutschen Zahnärzte (siehe www.idz-koeln.de) führte jetzt zum zweiten Mal eine Befragungswelle zu den Erfolgsfaktoren von zahnärztlichen Existenzgründungen durch (siehe IDZ-Forschung 2/2007). Die Studie zeigt, dass der Zahnarzt seinen beruflichen Erfolg stark beeinflussen kann, indem auf die richtige Spezialisierung gesetzt wird. Die Studie hatte in einer ersten Befra­gungswelle die zahnärztlichen Existenzgründer in der Startphase befragt. Nunmehr wurden in einer zweiten Befragungswelle die damaligen Ergebnisse überprüft und dieselben Zahnärzte noch einmal drei Jahre später, also in der Konsolidierungsphase, befragt.

Dabei zeigte sich vor allem einige sig­nifikanten Veränderungen in den Arbeitsschwerpunkten, denn viele Praxen hatten das "Praxispro­fil" seither wieder verändert. Die Abbildung zeigt vor allem, dass es Spezialisierungen gibt, die in der Konsolidierungsphase die Erwartungen des Gründers nicht erfüllen konnten, entweder weil die Fallzahlen nicht ausreichten oder weil die Erträge nicht stimmten. Diese Gebiete wie beispielsweise die Kinderzahnheilkunde wurden folglich zurückgefahren. Andere Spezialisierungen erwiesen sich hingegen als richtig und wurden im Zuge der Konsolidierung sogar noch ausgebaut. Hierzu gehört vor allem die Implantologie. Dabei ist zu beachten, dass die situativen Bedingungen der Praxis einen großen Einfluss auf den Erfolg einer Spezialisierung haben.

Rückläufige Spezialisierungen
 
Ausgebaute Spezialisierungen
 
Zahnerhaltung
-17,3%
Implantologie
+17,6%
Kinderzahnheilkunde
-14,5%
Kieferorthopädie
+7,4%
Ästhetische Zahnheiikunde
-13%
Naturheilkunde
+5,8%
Prothetik
-10,5%
 
 

Rolf Milla
Rechtsanwalt
Wirtz, Walter, Schmitz & Partner / 3. Quartal 2007

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